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Alfa Romeo Rio

von Frank | 31. Oktober 2014 | Geschichten | 2 Kommentare

Alfa Romeo 1968 erwarben sie die „Fábrica Nacional de Motores“ in Duque de Caxias, südlich von Rio de Janeiro, Brasilien. In diesem Werk wurden schwere Lkw für den brasilianischen und den gesamten südamerikanischen Markt gefertigt. Darüber hinaus produzierten sie auch ein Luxusauto: den FNM2150, der in Wirklichkeit ein Alfa Romeo Berlina war. 2000Das Fahrzeug wurde in Lizenz gebaut. Es verfügte über einen 2,3-Liter-Vierzylindermotor mit 130 PS, erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h und benötigte 11,5 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h.

Die Geschichte besagt, dass ein deutscher Autoimporteur im Gegensatz zu Alfa Romeo selbst in Italien etwas Besonderes an diesem unverwechselbaren Alfa erkannte und beschloss, 1000 Exemplare zu importieren. Diese 1000 Fahrzeuge standen offenbar zunächst längere Zeit auf einem Gelände und verbrachten auch einige Zeit im Hafen, wo sie der salzigen Luft ausgesetzt waren, bevor sie schließlich nach Deutschland verschifft wurden. So konnte man Ende der 1970er-Jahre zwar einen Alfa Romeo Rio kaufen, der aber bereits einiges mitgemacht hatte, ohne auch nur einen Meter gefahren zu sein. Und wir alle wissen, dass Alfas aus dieser Zeit nicht gerade aus dem besten Stahl gefertigt waren. Ob diese 1000 Exemplare damals tatsächlich Käufer unter den Alfa-Liebhabern fanden, ist nicht bekannt.

Alfa Romeo Rio

Alfa Romeo 2300 (RIO) – 1. Alfa Track Day Brasilien

Wir haben hier zwar noch nie einen fahren sehen, finden aber, dass es ein sehr schönes Modell ist. Wer mehr darüber weiß oder Fotos hat: Bitte teilen!


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2 Kommentare

  1. N.Stikvoort

    Ich hatte 1984 einen; er kam tatsächlich aus Brasilien, aus dem Hafen.
    Es war wie ein Panzer.
    Das Getriebe war defekt und es klapperte beim Rückwärtsfahren.
    Ich habe damit so manches Abenteuer erlebt und viel Aufmerksamkeit erregt.

    antworten
  2. Robert W. Krommenhoek

    Als Alfa-Romeo-Vertreter der Firma LIAM in Leiden hatte ich die Gelegenheit, den Wagen als Vorführwagen zu fahren. Er hatte monatelang in einem Hafen in Brasilien gestanden und war, bis hin zum Vergaser, völlig verdreckt. Selten habe ich mit einem Alfa so viel Aufmerksamkeit erregt! Für mich der außergewöhnlichste und größte Alfa aus meiner Zeit als Automobilvertreter!

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