Suzuki Cappuccino / EA11R / EA21R (1991-1998)
De Suzuki-Cappuccino Der Suzuki Kei-Car ist ein Sportwagen, der von 1991 bis 1998 vom japanischen Hersteller Suzuki produziert wurde. Es handelt sich um einen zweisitzigen Roadster mit abnehmbarem Hardtop-Dach, der den japanischen Kei-Car-Vorschriften entspricht. Der Traum, Suzukis sportliches Image wiederzubeleben, entstand 1987, und innerhalb von zwei Jahren wurde das „Projektfahrzeug“ erstmals auf der Tokyo Motor Show präsentiert.
1996 Suzuki Cappuccino
Geschichte und Hintergrund
Der Traum, Suzuki ein sportliches Image zurückzugeben, entstand 1987, und innerhalb von zwei Jahren wurde das „Projektfahrzeug“ erstmals auf der Tokyo Motor Show gezeigt.
Suzuki Der Cappuccino wurde bewusst nur für den japanischen Markt konzipiert und erfüllte die steuerlichen Anforderungen der Kei-Car-Klasse: Karosserielänge unter 3,3 m, Karosseriebreite maximal 1,4 m und Hubraum unter 0,66 Litern. Ursprünglich war kein Export des Cappuccino geplant.
Der Cappuccino, ein Kei-Car, das Suzuki im November 1991 auf den Markt brachte, war ein Auto, das bewies, dass diese effizienten Kleinstwagen auch stilvoll und sportlich sein konnten, und reihte sich in die Riege der mittlerweile legendären Honda Beat und Mazda Autozam AZ-1 ein.
Die drei wurden gemeinsam als das „ABC“ der japanischen Kei-Sportwagen bekannt – der Autozam AZ-1, Beat und Cappuccino. Eine heilige Dreifaltigkeit japanischer Kleinstwagenkunst, die in den frühen Neunzigern eine treue Fangemeinde gewann, die bis heute ungebrochen ist.
Innenausstattung eines Suzuki Cappuccino von 1996
Design und Inneneinrichtung
Es handelt sich um ein leichtes Fahrzeug mit kompakter Karosserie und Heckantrieb. Der Motor ist ein Dreizylinder-Reihenmotor mit Turboaufladung und 657 cm³ Hubraum. Öffnet man die Motorhaube, sieht man, dass der Motor fast mittig im Fahrzeug verbaut ist. Allein das sollte einen davon überzeugen, dass es sich um einen echten Sportwagen handelt.
Der Cappuccino besaß ein einzigartiges, dreiteiliges, abnehmbares Dach – das T-förmige Dach ließ sich in drei separate Teile zerlegen: zwei kleine Paneele über den Insassen und ein Heckpaneel. So hatte der Fahrer die Wahl, entweder komplett geschlossen, mit T-förmigem Dach oder komplett offen zu fahren – drei Autos in einem.
Spätere Versionen in Japan verfügten über eine frühe Serienversion einer geschwindigkeitsabhängigen elektrischen Servolenkung und eine Doppelquerlenkeraufhängung aus Aluminium.
Modellvarianten
EA11R (1991–1995) — erste Generation:
Fahrgestellnummer EA11R. F6A-Motor, 657 cm³ Dreizylinder-Reihenmotor mit Turbolader. 63 PS bei 6.500 U/min. Drehzahlbegrenzung bei 8.500 U/min. Gewicht 679 kg. Beschleunigung 0–100 km/h in 11,3 Sekunden. 5-Gang-Schaltgetriebe. Sperrdifferenzial. Mittelmotor vorn, Hinterradantrieb.
EA11R BA (1991–1995) — hohe Spezifikation:
Sowohl die EA11R- als auch die EA21R-Version (nur MT) waren optional in der „High Specification“-Ausführung erhältlich. Zusätzliche Ausstattung, spezielle Oberflächenbehandlung.
EA21R (1995–1998) — zweite Generation:
Die spätere Spezifikation EA21R, die 1995 eingeführt wurde, verfügte über einen neuen, leichteren Motor mit kettengetriebener Nockenwelle, ein leicht erhöhtes Drehmoment, leichtere Räder und ein optionales 3-Gang-Automatikgetriebe mit Servolenkung.
Mit einer überarbeiteten Federung an allen vier Ecken und Scheibenbremsen an allen vier Rädern (vorne belüftete Scheiben) war der Suzuki Cappuccino wahrlich ein Traum-Sportwagen im Kei-Car-Segment.
Europäische Exportversion (1992–1995):
Die Anpassung des Cappuccino an die britischen Zulassungsbestimmungen dauerte 18 Monate. Die europäische Version unterschied sich in einigen Details von der japanischen – modifizierte Stoßfänger, andere Beleuchtung und zertifizierte Sicherheitsmodifikationen.
Die K6A hat einen Kubikzentimeter mehr Hubraum und ist aus Aluminium gefertigt. Sie bietet außerdem ein höheres Drehmoment. Dank des höheren Drehmoments bei niedrigeren Drehzahlen ist die EA21R im Vergleich zu ihrem Vorgänger deutlich besser fahrbar – eine subtile, aber spürbare Verbesserung.

Wettbewerber
Die engsten Konkurrenten des Cappuccino waren der Autozam AZ-1, der Honda Beat und der Daihatsu Leeza Spyder – der AZ-1, der Beat und der Cappuccino wurden als Sporty Kei Car ABC bezeichnet.
- Honda Beat (Mittelmotor, leichter, aber mit geringerem Drehmoment)
- Mazda Autozam AZ-1 (Flügeltüren, Mittelmotor)
- Daihatsu Leeza Spyder (offene Variante)
Nachfolgemodell
Aufgrund der enormen Kosten und fehlender Skaleneffekte infolge der geringen Produktionsmenge entschied sich das Unternehmen gegen eine überarbeitete europäische Version. Nach dem Cappuccino zog sich Suzuki endgültig aus dem Segment der Kei-Sportwagen zurück – ein direkter Nachfolger wurde nie gebaut. Der Cappuccino blieb somit der letzte und vollendetste Ausdruck von Suzukis Sportwagenambitionen.
Modellinformationen | |
| Marke | Suzuki |
|---|---|
| Modell | Cappuccino / EA11R / EA21R (1991-1998) |
| Land | Japan |
| Produktion starten | 1991 |
| Produktionsende | 1998 |
| (Geschätzte) Produktionsmenge | 26.500 |
| Getriebe | 5-Gang-Schaltgetriebe, 3-Gang-Automatikgetriebe |
| Motorspezifikation | 3-Zylinder 0.7L |
| Brennstoff | Benzin |
| Körperform | Zweitüriger, zweisitziger Roadster mit dreiteiligem, abnehmbarem Hardtop |
Topmodel-Performance | |
| Topmodel | Suzuki EA21R BA |
| (Geschätztes) Gewicht | 700 kg |
| Leistung | 63 pk |
| Drehmoment | 103 Nm |
| Höchstgeschwindigkeit | 150 km / h |
| Beschleunigung 0-100 | 10.5 Sek. |
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