Morris 2200
Als Nachfolger der Mini 1100 und 1300 brachte Morris die Modelle 1800 und 2200 (Codename ADO17) auf den Markt, die in ähnlicher Weise konstruiert waren: mit quer eingebautem Motor, Vorderradantrieb und einem im Verhältnis zu ihren kompakten Außenabmessungen geräumigen Innenraum.

Der 1800 wurde ursprünglich als Austin 1800 und später auch als Wolseley 18/85 auf den Markt gebracht. Der 1800 und der 2200 sollten der dritte Erfolg für Designer Alec Issigonis in der Reihe der frontgetriebenen BMC-Modelle werden, doch dazu kam es nicht. Grund dafür war die Konstruktion des Modells um den vom MGB getunten B-Serien-Motor, um den Issigonis ein größeres Auto als nötig baute. Das Gleichgewicht zwischen der Leistung des Vierzylindermotors und der überdimensionierten Karosserie ging verloren, und das Auto war letztendlich zu schwer. Infolgedessen konnte Ford mit dem Ford Cortina auf dem britischen Markt Fuß fassen.

Obwohl der 1800er 1964 zum Auto des Jahres gekürt wurde, blieben die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurück. Das Modell war technisch mangelhaft, hatte ein mittelmäßiges Fahrwerk und ein unattraktives Design in Kombination mit einer spartanischen Innenausstattung verhinderte, dass der Wagen den erhofften dritten Erfolg erzielte. 1972 wurde mit dem Sechszylinder-Modell 2200 die letzte neue Variante eingeführt, die sich als durchaus akzeptables Auto erwies.
Modellinformationen | |
| Marke | Morris |
|---|---|
| Modell | 2200 |
| Produktion starten | 1966 |
| Produktionsende | 1975 |
Topmodel-Performance | |
| (Geschätztes) Gewicht | onbekend |
| Leistung | onbekend |
| Drehmoment | onbekend |
| Höchstgeschwindigkeit | onbekend |
| Beschleunigung 0-100 | onbekend |
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