Audi

Die AUDI AG ist der deutsche Automobilhersteller der Marke Audi. Das Unternehmen aus Ingolstadt gehört seit 1965 zu 99,95 % zum Volkswagen Konzern, die restlichen 0,05 % sind an der Deutschen Börse notiert. Audi ist mehr als nur eine Automarke; sie steht für deutsche Präzision, Innovation und Design. Der Name leitet sich vom Nachnamen des Firmengründers August Horch ab und ist die lateinische Übersetzung von „Horch“, was „hören“ bedeutet. Audi wurde 1899 in Zwickau als A. Horch & Cie. gegründet. 1932 fusionierte Horch mit DKW, Wanderer und Audi zur Auto Union und legte damit den Grundstein für das heutige Audi. Die vier Ringe im Logo symbolisieren diese vier Marken.
Legendäre Modelle wie der Audi Quattro (1980), der Audi TT (1998) und der Audi R8 (2006) haben die Markenidentität gestärkt. Der Quattro führte den Allradantrieb auf die Straße ein, der TT vereinte Design und Ingenieurskunst, und der R8 kombinierte die Leistung eines Supersportwagens mit Alltagstauglichkeit.
Auch heute noch setzt Audi mit Modellen wie dem RS e-tron GT und dem A6 e-tron, die die Zukunft des elektrischen Fahrens repräsentieren, Maßstäbe. Getreu dem Motto „Vorsprung durch Technik“ strebt Audi weiterhin nach technologischem Fortschritt.
Geschichte von Audi
1899 legte August Horch mit der Gründung der „Horch & Cie. Motorwagenwerke“ den Grundstein für die Geschichte von Audi. Zehn Jahre später gründete er sein zweites Automobilwerk: die Audi Automobilwerke in Zwickau. 1932 fusionierten die vier Marken Audi, DKW, Horch und Wanderer zur Auto Union AG. Symbolisch bestand das Logo aus vier ineinander verschlungenen Ringen. Unter dem Motto „Synergieeffekte nutzen“ verfolgte die Marke ab 1933 folgende Strategie: Frontantrieb von DKW, Motoren von Wanderer und Karosserien von Horch.
Die Modelle von DKW galten als praktisch, zuverlässig und langlebig und überzeugten durch ihre Leistung. DKW lieferte die Volumenmodelle für Auto Union und spielte eine Schlüsselrolle im Wachstum des neuen Konzerns. Die Horch-Werke in Zwickau blieben dem Ziel des Firmengründers August Horch treu: ausschließlich leistungsstarke und qualitativ hochwertige Fahrzeuge zu bauen. Folglich repräsentierte Horch das Premiumsegment innerhalb von Auto Union. Nach der Gründung der Auto Union AG wurde Wanderer das Mittelklassesegment zugeordnet. Im Laufe der Jahre positionierte sich die Marke als progressiv und sportlich.

Ein Neuanfang in Ingolstadt
In der alten Garnisonsstadt Ingolstadt, wo sich ursprünglich ein Lager für Auto Union-Ersatzteile befand, wurde 1949 die Auto Union GmbH gegründet. Das neue Unternehmen führte die Tradition der vier Ringe fort. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste sich Audi (bzw. Auto Union) neu erfinden. Die Produktion wurde nach Ingolstadt verlegt, und in den 60er-Jahren erwarb Volkswagen einen Großteil der Anteile. Dies erwies sich als genialer Schachzug, denn mit neuen Modellen wie dem Audi 60 und später dem Audi 100 konnte sich die Marke wieder fest etablieren.
Die Wiedergeburt von Audi
Im neuen DKW F 102 setzte der Hersteller erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wieder einen Viertaktmotor ein. Dieser Beginn einer neuen Ära wurde 1965 mit einem neuen Markennamen besiegelt. Die Wiedergeburt der traditionsreichen deutschen Marke war damit vollzogen. Vier Jahre später fusionierten unter der Führung der Volkswagen AG die Auto Union GmbH und die NSU Motorenwerke AG aus Neckarsulm. Das neue Unternehmen firmierte fortan als Audi NSU Auto Union AG. Die umfangreiche Modellpalette von Audi und NSU, mit allen Arten von Motoren und Antriebssträngen, führte 1971 zu einem neuen Slogan, der seither Bestand hat: Voorsprong durch Techniek (Vorteil durch Technologie).
Audi im Rennsport
Audis Engagement im Motorsport ist legendär. Der Audi Quattro dominierte in den 80er-Jahren die Rallye-Welt. In den 2000er-Jahren gewann der Audi R8 mehrfach die 24 Stunden von Le Mans. In jüngster Zeit konzentriert sich Audi auf den elektrischen Motorsport und nimmt an der Formel E und der Rallye Dakar teil.

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