Armstrong Siddeley Typhoon (1946 - 1949)
De Armstrong Siddeley Taifun Der Typhoon war ein zweitüriges, viersitziges Coupé, das zwischen 1946 und 1949 auf Basis der Armstrong Siddeley Lancaster Limousine von 1945 gebaut wurde. Auch der Name Typhoon geht auf das Flugzeug zurück, das Armstrong Siddeley während des Zweiten Weltkriegs baute.
Armstrong Siddeley Taifun
Geschichte und Hintergrund
Der Armstrong Siddeley Typhoon erschien 1946, genau in der Zeit, als sich Großbritannien vom Krieg erholte und der Automobilmarkt langsam wieder in Schwung kam. Es handelte sich um ein sportliches, zweiteiliges Coupé, das auf dem Chassis der Lancaster-Limousine basierte und ein jüngeres Publikum ansprechen sollte, das sich etwas mehr Flair wünschte als die zahmen Limousinen aus Coventry.
Der Name „Typhoon“ war natürlich kein Zufall: Armstrong Siddeley benannte viele seiner Modelle nach Jagdflugzeugen, die sich im Krieg einen Namen gemacht hatten. Insofern war der Typhoon eine Hommage an den Jagdbomber Hawker Typhoon. Das Modell wurde bis 1949 produziert und in geringer Stückzahl gebaut, weshalb es heute recht selten anzutreffen ist.
Design und Inneneinrichtung
Der Typhoon war ein elegantes Coupé mit fließenden Linien, einer langen Motorhaube und einem fastbackartigen Heck, das ihm ein dynamisches Erscheinungsbild verlieh. Im Vergleich zum größeren und formelleren Lancaster sollte der Typhoon deutlich sportlicher und moderner wirken. Das Fahrzeug zeichnete sich durch zweiteilige Türen und eine niedrige, stromlinienförmige Dachlinie aus.
Der Innenraum bot eine typisch britische Mischung aus Luxus und Zurückhaltung: Holzfurnier am Armaturenbrett, gepflegte Ledersitze und eine praktische, aber dennoch elegante Gestaltung. Keine exotische italienische Extravaganz, sondern die stilvolle Solidität, die in einem Golfclub in Kent Eindruck machen würde.
Die Karosserie bestand aus Stahl- und Aluminiumplatten, die auf einem Holz- und Aluminiumrahmen montiert waren, und einem Stoffverdeck. Die Türen öffneten sich nach hinten, daher der Name Selbstmördertüren. Ursprünglich war der Typhoon mit einem 70 PS starken Sechszylindermotor mit 1991 cm³ Hubraum ausgestattet; ab 1949 wurde ein 2309 cm³ großer Motor mit 75 PS verbaut.
Wettbewerber
Der Typhoon musste sich gegen Fahrzeuge wie den Jaguar XK120 (der leistungsmäßig allerdings in einer höheren Klasse spielte), die Riley RM Coupés und Modelle von Alvis behaupten. Tatsächlich besetzte der Typhoon eine Nische zwischen sportlichen Limousinen und echten Sportwagen.
Viele Typhoon-Yachten wurden von wohlhabenden Briten bestellt, die sich nach dem Krieg etwas Besonderes leisten wollten. Da nur wenige gebaut wurden, zählt sie heute zu den begehrtesten Armstrong Siddeleys unter Sammlern.
Nach dem Taifun Armstrong Siddeley Hurrikan Tatsächlich übernahm er die Rolle eines sportlichen Coupés in der Modellreihe, obwohl sich die Nachkriegsmodelle schließlich zu formelleren Limousinen wie dem Whitley und dem Sapphire weiterentwickelten.
Modellinformationen | |
| Marke | Armstrong-Sideley |
|---|---|
| Modell | Taifun (1946 - 1949) |
| Land | Großbritannien |
| Produktion starten | 1946 |
| Produktionsende | 1949 |
| (Geschätzte) Produktionsmenge | 4.000 |
| Getriebe | 4-Gang-Schaltgetriebe, 4-stufiger Wilson-Vorwähler |
| Motorspezifikation | 6-Zylinder 2.0 l, 2.3 l |
| Brennstoff | Benzin |
| Körperform | 2-türiges Coupé |
Topmodel-Performance | |
| Topmodel | Armstrong Siddeley Taifun |
| (Geschätztes) Gewicht | 1473 kg |
| Leistung | 70 pk |
| Drehmoment | 150 Nm |
| Höchstgeschwindigkeit | 120 km / h |
| Beschleunigung 0-100 | 24 Sek. |
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